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Richterordnung des IHV:

D ie Richterausbildung des IHV Internationaler Hundeverband e.V. für die Zuchtschau- und Leistungsrichter wird in der jeweiligen aktuellen Ausbildungsordnung der Zuchtschau- und Leistungsrichter geregelt und ist nicht Bestandteil dieser Richterordnung.

In der Ausbildungsordnung des IHV für Zuchtschau- und Leistungsrichter wird die Ausbildungsdauer, Kosten, Prüfungsmodalitäten und weitere Bestimmungen der Ausbildung zum Zuchtschau- und Leistungsrichter des IHV geregelt. Der Richterobmann sowie das Ausbildungszentrum des IHV Internationaler Hundeverband e.V. ist inhaltlich für die Ausbildung der Zuchtschau- und Leistungsrichter des IHV verantwortlich und für die Zeit der Ausbildung weisungsberechtigt .

Die Prüfungskommission besteht immer aus mindestens 2 berechtigten Prüfern. Es ist eine schriftliche als auch eine praktische Prüfung erfolgreich vor Ernennung / Berufung zum Zuchtschau- und Leistungsrichter zu absolvieren.

Z uchtschau- und Leistungsrichter des IHV können sowohl als nationale-, als auch als Spezialrasse-, als Hundegruppen- und auch internationale Richter geprüft werden. Internationale Richter des IHV müssen Ihre praktischen Prüfungen immer erfolgreich im internationalen Ausland vor einer bestätigten Prüfungskommission abgelegen. Bei der Prüfung internationaler Zuchtschaurichter ist die internationale Richterordnung der ACW zu beachten.

In enger nationaler und internationaler Zusammenarbeit mit Mitgliedsvereinen des IHV Internationaler Hundeverband e.V. übernimmt der IHV auch die weiterführende Ausbildung seiner Zuchtschau- und Leistungsrichter.

Die Ernennung & Berufung der Zuchtschaurichter des IHV erfolgt immer gemeinsam durch den Richterobmann und das Ausbildungszentrum des IHV Internationaler Hundeverband e.V. Die Ernennung wird mittels Urkunde verifiziert. Die Ernennung & Berufung der Leistungsrichter des IHV erfolgt generell nur durch das Ausbildungszentrum des IHV Internationaler Hundeverband e.V. bzw. Vorstandsbeschluß des IHV. Die Ernennung wird mittels Urkunde verifiziert.

Die Richterausweise des IHV werden seit 2013 auf eine Gültigkeit von 2 Jahren beschränkt, um die weiterführende Qualifizierungspflicht der Zuchtschau- und Leistungsrichter des IHV zu verdeutlichen. Dem Anspruch des IHV Internationaler Hundeverband e.V. gerecht werdend, verlangt der IHV von seinen Zuchtschau- und Leistungsrichtern eine ständige weitere Qualifikation. Dazu bietet das Ausbildungszentrum des IHV zahlreiche Seminare an. Der Richter des IHV muss innerhalb von 2 Jahren mindestens eine anerkannte Weiterbildungsmaßnahme des IHV besuchen, ansonsten wird der Richterausweis nicht verlängert. Die Liste der anerkannten Weiterbildungsmaßnahmen (auch außerhalb des IHV), erfragen die Richter beim Ausbildungszentrum des IHV.

Bei der Aufnahme von neuen Mitgliedern in den IHV Internationaler Hundeverband e.V., welche bereits vorher in anderen Vereinen oder Verbänden als Zuchtschaurichter tätig waren, entscheidet der Vorstand des IHV in Zusammenarbeit mit dem Richterobmann und dem Ausbildungszentrum des IHV, welche von den neuen Mitgliedern vorgelegten Berufungen/Prüfungen als Zuchtschaurichter anerkannt und in den IHV übernommen werden.

Grundsatz ist hier, dass der IHV eine partnerschaftliche Zusammenarbeit aller dem Wohle unserer Hunde verpflichteten Vereine anstrebt, also grundsätzlich zur Anerkennung anderer Zuchtschaurichterausweise bereit ist. Sofern Zweifel an der Qualifikation der ausstellenden Vereine oder der antragstellenden Mitglieder berechtigt sind, kann der Richterobmann eine erneute Prüfung des Mitgliedes fordern.

Mit Wirkung vom 01. Januar 2015 ist durch alle Richteranwärter vor Ernennung zum Zuchtschau- oder Leistungsrichter des IHV ein Formblatt mit dem Nachweis der schriftlichen und mündlichen Richterprüfung bzw. der anerkannten Richtertätigkeit sowie das polizeiliche Führungszeugnis bei der Bundesgeschäftsstelle des IHV zu hinterlegen. Die einmalige Hinterlegung des polizeilichen Führungszeugnis ist seit 01. Januar 2015 auch Bedingung für die Neuausstellung von Richterausweisen des IHV.

F ür die Leistungsrichter des IHV wird eine zweijährige Ausbildung über das Ausbildungszentrum des IHV vorausgesetzt. Hier werden u.a. die erfolgreiche Prüfung zum Hundesportlehrer des IHV, mehrere Facharbeiten, Wochenseminare usw. vorausgesetzt. Bei der Aufnahme von neuen Mitgliedern in den IHV Internationaler Hundeverband e.V., welche bereits vorher in anderen Vereinen oder Verbänden als Leistungsrichter tätig waren, können daher nur von anerkannten Leistungsrichtern des VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) und des JGHV (Jagd- und Gebrauchs Hund Verband) übernommen werden.

Die Richterfunktion ist generell eine Bestellungs- oder Berufungsfunktion, welche allerdings erst nach erfolgreicher Ausbildung bzw. Anerkennung anderer Berufungen ausgesprochen werden kann. Sie gilt immer nur bis auf Widerruf.

Diese Richterordnung bestimmt die Einsatz- und Verhaltensregeln der Zuchtschau- und Leistungsrichter auf den Veranstaltungen des IHV Internationaler Hundeverband e.V. und dessen Mitgliedsvereinen/ Interessengruppen.

Über die Zulassung von Gastrichtern auf Veranstaltungen des IHV Internationaler Hundeverband e.V. entscheidet der Richterobmann oder Vorstand des IHV Internationaler Hundeverband e.V.

A uf den Ausstellungen/Prüfungen des IHV sind folgende Grundsätze zu respektieren und einzuhalten:

Die IHV e.V. Richter/innen repräsentieren gegenüber den Ausstellern und der Öffentlichkeit den Internationalen Hunde Verband IHV e.V.

und die FEDERATION INTERNATIONAL ALIANZ CANINE WORLDWIDE

bzw. den Veranstalter.

  • Beim Richten hat der Richter/in den Richterausweis sowie Richterstempel seines Vereines mitzuführen.
  • Es dürfen durch den Richter nur Rassen/Klassen gerichtet werden, für deren Beurteilung die Zulassung erteilt wurde.
  • Die Bewertung bei Zuchtschauen ist nach den Regeln der ACW sowie des IHV e.V. vorzunehmen. Sofern durch die ACW bzw. den IHV keine Änderungen und Ergänzungen der bekannten Rassestandards der FCI vorgenommen wurden gelten die FCI-Standards (sofern diese nicht wissentlich gegen gesundheitliche Vorbehalte der Zucht verstoßen). Die Richter sind vor dem Richterensatz verpflichtet: Sich sowohl bei der ACW als auch beim IHV über evtl. abweichende Rassestandards der FCI aktuell zu informieren. Entsprechende Änderungen der FCI Standards erfolgen laufend im Interesse einer gesünderen Zucht und Austellung von Hunden.
  • Leistungsprüfungen werden nur durch Leistungsrichter des IHV nach den geltenden Prüfungsordnungen der einzelnen Bundesländer, den Richtungsvorgaben der ACW sowie des IHV vorgenommen. Gesetzliche Regelungen haben immer Vorrang vor Prüfungsvorgaben der ACW oder des IHV. Über den Prüfungsverlauf bei Leistungsprüfungen ist Protokoll zu führen.

Der eingesetzte Zuchtschaurichter ist verpflichtet, sich nach Berufung des Richterkollegiums beim Veranstalter, dem Richterobmann des IHV oder der Bundesgeschäftsstelle des IHV darüber zu informieren, ob und inwieweit der Veranstalter und/oder der IHV Internationaler Hunde Verband e.V. abweichende oder ergänzende bzw. einschränkende Zulassungsbestimmungen zu einzelnen Rassen erlassen hat, bzw. duldet.

Diese ergänzenden Zulassungs- und Bewertungsbestimmungen der einzelnen Rassen können durch die eingesetzten Richter zusätzlich noch einmal bei der Richterbesprechung abgefragt werden. Grundsätzlich gehen wir aber von einer guten Vorbereitung der Richter aus. Diese Bestimmungen sollten durch die Richter nach Ihrer Berufung bereits abgefragt werden, sofern diese nicht bereits durch Schulungsmaßnahmen des Ausbildungszentrums des IHV usw. vermittelt wurden.

D er Richter ist angehalten, stichprobenweise oder generell die Prüfung der erreichten Championate (sofern der Hund in einer Championatsklasse startet) und der ISO-CHIP Kennzeichnung vorzunehmen. Das Auslesen der ISO-CHIP Kennzeichnung erfolgt vor der Richterbewertung.

Bei Leistungsprüfungen, Begleithundeprüfung, Wesenstest etc.ist der Leistungsrichter zum Auslesen der ISO-CHIP Kennzeichnung jedes teilnehmenden Hundes verpflichtet.

Die Prüfung der Ahnentafeln und Zwingerbücher erfolgen bei Zuchtschauen nur durch die Ausstellungsleitung bei der Meldung; nicht durch den Richter im Ring. Bei Unklarheiten sind die Ausstellungsleitung und der Richterobmann zur Klärung heranzuziehen. Einzige Ausnahmen sind die Prüfung der erreichten Championate und die ISO-CHIP-Kennzeichnung. Auch hier sind bei Unklarheiten die Ausstellungsleitung und der Richterobmann zu informieren, die dann entscheiden.

Richter/innen für die Zuchttauglichkeitsprüfungen werden von der Ausstellungsleitung und dem Richterobmann festgelegt. Diese Zuchttauglichkeitsprüfungen müssen dann gemäß den ACW-, sowie den vereinsinternen IHV Standards vorgenommen werden.

Die Zuchttauglichkeitsprüfungen müssen immer nach den Regelungen dieser Richterordnung sowie den Durchführungsbestimmungen der jeweils geltenden Zuchtbuchbestimmungen des IHV Internationaler Hundeverband e.V. vorgenommen werden.

Der Sachkundenachweis des IHV darf nur von Leistungsrichtern des IHV nach erfolgreicher Prüfung des Hundehalters bestätigt werden. Die Prüfungsvorgaben für den Sachkundenachweis des IHV werden maßgeblich durch gesetzliche Vorgaben geregelt. Aktuell orientieren sich die Prüfungsfragen, Prüfungsabläufe, Protokollierung an den Regelungen des Landes Niedersachsen.

L eistungsrichter des IHV sind verpflichtet vor jeder Prüfung der Sachkunde des IHV evtl. Vorgaben der einzelnen Bundesländer in denen der zu prüfende Hundehalter seinen Wohnsitz hat zu prüfen und im Bedarfsfall mit in die Prüfung ein zu beziehen. Der ergänzte Prüfungsablauf ist zu protokollieren.

Hunde aus richtereigener Zucht oder Eigentum dürfen weder im Zuchtschau- noch im Leistungsbereich selbst gerichtet werden. Es ist den Zuchtschau- und Leistungsrichtern des IHV generell untersagt, Hunde zu bewerten zu deren Haltern private, geschäftliche oder andere, beeinflussende Verbindungen und Kontakte des Richters bestehen. Die Richter sind verpflichtet alle evtl. bestehenden Interessenkonflikte bei einem Richtereinsatz, sofort und ohne gesonderte Aufforderung nach Bekanntgabe der geplanten Richtereinteilung an den zuständigen Ausstellungsleiter zu melden.

In Erweiterung des Bewertungsverbotes eigener Hunde ist es Zuchtschaurichtern des IHV zur Aufrechterhaltung des (in der Satzung des IHV Internationaler Hunde Verband e.V. geregelten) Fairnessgebotes generell untersagt auf den Ausstelungen des IHV Hunderassen zu bewerten die Sie oder enge Familienangehörige und/oder Freunde halten, züchten oder ausbilden. Oder gehalten haben, züchteten. Bzw. zu denen den Ausstellungsrichtern private Verbindungen nachgesagt oder gar bestätigt werden.

Hier gilt nicht das Gebot der Unschuldsvermutung, hier ist der Richterobmann des IHV sowie die Ausstellungsleitung angewiesen Schaden abzuwenden.

Im Ehrenring (Endausscheid der Prüfungen) darf ein Richter/in, wenn von ihm gezüchtete, oder in seinen bzw. in seinem Familienbesitz befindliche Hunde mitlaufen, nicht mitrichten. Der Richter ist zu einer sofortigen Mitteilung an den Ausstellungsleiter verpflichtet.

Die zum Richten vorgegebene Planungszeit bei Zuchtschauen von ca. 5 Minuten Richtzeit je vorgestellten Hund auf einer Zuchtschauausstellung sowie der Zeitplan der Ausstellung sind nach Möglichkeit einzuhalten.

Für Leistungsprüfungen dürfen weder durch die Prüfungsleitung noch durch Andere zeitliche Vorgaben für die Dauer der Prüfung vorgeben werden. Der Leistungsrichter soll für einen effektiven Prüfungsablauf sorgen und kann mit Bezugnahme auf die Durchführungsbestimmungen der einzelnen Prüfungen den zu prüfenden Teilnehmern Zeitvorgaben für die Lösung einzelner Prüfungen auferlegen.

Die Teilnahme an der Richterbesprechung vor einer Ausstellung/Prüfung ist für die bestellten Richter Pflicht.

Festlegungen, die die Ausstellungsleitung oder der Richterobmann in der Richterbesprechung bekannt geben, sind bindend.

Leistungsprüfungen, Begleithundeprüfung, Wesenstest etc. sind mit Videoaufnahmen nachweislich zu dokumentieren. Der Leistungsrichter ist verpflichtet diese Aufnahmen 10 Jahre nach Prüfung zu speichern.

Werbung in eigener Sache als Richter/in ist nicht gestattet. Gastrichter welche unerlaubte Werbung im Ring, bei der Prüfung oder der Veranstaltung verteilen oder verursachen, werden durch die Ausstellungsleitung sofort von der Veranstaltung ausgeschlossen. Auf Grund des Leistungsversagens entfällt dann auch jeglicher Anspruch auf anteiliges Richtergeld, Fahrtkosten- oder sonstige Erstattungen.

Höflichkeit, korrektes Verhalten gegenüber den Ausstellern und Gästen sind eine Selbstverständlichkeit. Gute Menschenführung wird vorausgesetzt.

Richter/innen des IHV e.V. tragen im Ring die mit dem Verbandslogo bestickte oder bedruckte Bekleidung, sofern diese bereits ausgeliefert worden ist. Das Copyright des IHV ist hier zu beachten und ein einheitliches öffentliches Erscheinungsbild des Verbandes das Ziel.

Alle Richter treten auf den Veranstaltungen des IHV bzw. auf den durch den IHV vermittelten Prüfungsterminen immer in ordentlicher und sauberer, respektvoller Kleidung auf.

Sofern vorhanden, wird auch hier die Oberbekleidung des IHV getragen.

Während des Richtens, bzw. im Ring, ist das Rauchen, Telefonieren, Nutzung des Internets für privaten Gebrauch und der Genuss von Alkohol nicht gestattet. Internetanfragen zu Rasse, Farbschlägen, Ausbildungszielen etc. für die jeweils geprüfte Hundeart, sind natürlich erlaubt.

Andere Richter/innen dürfen nicht öffentlich oder vor den Ausstellern, Prüfungsteilnehmern kritisiert werden. Es ist nicht nur unsportlich, sondern absolut verboten! (Verstöße werden intern geregelt)

D as Fairnessgebot unserer Satzung gilt auch auf allen Veranstaltungen des IHV Internationaler Hundeverband e.V.

Für Zuchtschauen gilt: Die Richterbewertung der ausgestellten Hunde, bzw. Prüfungsergebnisse (ZTP o.ä.) sind auf den Richterberichten einzutragen und entsprechend abzustempeln und zu unterschreiben.

Richterberichte dürfen von Assistenten, Schreibern, Anwärtern ausgefüllt werden, müssen aber durch den abgebenden Richter gegengelesen und unterzeichnet werden.

Die gängigen Championatsanträge oder Leistungsprüfungsberichte sind nach den geltenden Durchführungsbestimmungen des IHV durch die Richter zumindest abzustempeln und mit Ihrem Kurzsignum zu unterzeichnen.

Die vereinsinternen Championatsanträge des IHV entnehmen die Richter den Ausstellungsmappen, wenn diese den geprüften Hund nicht für würdig erachten, das Championat zu erhalten.

Für Leistungsprüfungen gilt: Die Prüfungsergebnisse der bewerteten Hunde, bzw. sind durch den Richter auf den Richterberichten einzutragen und entsprechend abzustempeln und zu unterschreiben.

Eine Kopie des Prüfungsberichtes wird an das Ausbildungszentrum des IHV gesendet.

Ohne Bewertung ist ein Hund aus dem Ring/Prüfungsgelände zu verweisen, wenn:

  • nachweislich ein Täuschungsversuch vorliegt (falsche Papiere, Faking, Manipulation am Hund, um Fehler zu vertuschen)
  • wenn der Hund gegenüber Menschen oder anderen Hunden aggressiv ist
  • Gangwerk und Bewegungsablauf nicht beurteilbar sind (Zuchtschau)
  • Kontrolle von Gebiss, Hoden, Rute, Haarkleid oder Gebäude nicht möglich ist (Zuchtschau)
  • Stachelhalsbänder oder Würger getragen werden
  • der Hund von Ausstellern außerhalb des Ringes lautstark beeinflusst wird (DOUBLE-HANDLING nur eine Verwarnung)

Richterhinweise:

  • Im Ring/PrüfGelände wird die IHV-Kleidung getragen, Du repräsentierst den Verein
  • Sei im Ring/PrüfGelände zu jedem Aussteller freundlich
  • Jeglicher Genuss von Alkohol vor und während der Ausstellung/des Richtens ist verboten
  • Rauche nicht im Ring/PrüfGelände
  • Sei konsequent beim Richten; lasse Dich nicht von Hundeführern durch Zeigen von Ausstellungserfolgen und errungenen Anwartschaften verwirren
  • Fälle Dein Urteil sicher und mit aller Deutlichkeit, diktiere den Richterbericht klar, laut und deutlich
  • Begrüße nie Freunde oder gute Bekannte im Ring, es könnte immer zu Verwirrungen führen…
  • Halte Dich immer an den Zeitplan der Ausstellungsleitung.
  • Die Richterbesprechung ist immer Pflicht!
  • Bei vorsätzlicher schwerer Manipulation kann in Verbindung mit der Ausstellungsleitung und dem Richterobmann eine Disqualifikation ausgesprochen werden. Bei uneinsichtigem Verhalten kann zudem ein Ausstellungs- Prüfungsverweis ausgesprochen werden.

Der Zutritt der Aussteller/Prüfungshunde in die Bewertungszonen erfolgt erst nach Aufforderung durch den/die Richter/in oder nach Auftrag des/der Richters/in durch das sonstige Ringpersonal.

Manipulationsversuche bei der Sachkundeprüfung des IHV werden durch den Leistungsrichter unverzüglich an die Bundesgeschäftsstelle des IHV gemeldet welche diesen Manipulationsversuch (gemäß der Durchführungsbestimmung des IHV) an das zuständige Ordnungsamt für den Wohnsitz des Hundeführers weiter leitet.

V erbandsrichter des IHV Internationaler Hundeverband e.V. unterliegen der Gebührenordnung für unsere Richter.

Sollten bei anderen Vereinen/Veranstaltern, die Sie anfordern, die Gebührenordnung WENIGER Kostenersatz ausweisen, lehnen Sie diesen Einsatz bitte ab.

Sie rechnen unbedingt nach unserer Gebührenordnung ab.

Kurzüberblick über die Gebühren, welche an die Richter ausbezahlt werden:

  • Richtergeld – Tagessatz von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr  = 50,00 €  (nationale CAC Ausstellung)
  • Richtergeld – Tagessatz von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr =  50,00 €  (internationale CACIB Ausstellung)
  • Sonderbelastung bei mehr als 55 Einzelbewertungen = 25,00 € pro Hauptausstellung intern. CACIB Ausstellung
  • Sonderbelastung bei mehr als 55 Einzelbewertungen =  10,00 € in der Zweitausstellung nationale CAC Ausstellung
  • Verpflegungsgeld pro Richtereinsatz (ab 6 Sunden ) = 10,00 €
  • Zuchttauglichkeitsprüfungen während der Ausstellung und Prüfungen = INKLUSIVE
  • Rassegutachten/Phänotypbestimmung 600,00 € (295,00€ Richter+305,00€ weiterzuleit. Gebühren)              
  • Leistungsrichter Gebühren je nach Prüfung aber mindestens je vorgestellten Hund  =   50,00 €
  • Anreisekosten bis 100 km (je Hin- und Rückfahrt) =   0,30 € je gefahrenen km

Ab 250 km besteht für den Veranstalter, also den IHV, die Möglichkeit, dem Richter eine alternative Anreise mit Flug, Bahn etc. vorzuschlagen, welche der Richter natürlich ablehnen kann. Es steht dann aber dem Verein/Veranstalter frei, den geplanten Richtereinsatz zu kündigen.

Wenn der Richter selbst zu einer derartigen Prüfung trotzdem anfahren will und das Angebot der Anreise mit preiswerteren Alternativen ablehnt, erhält der Richter immer nur die Anreisekosten, welche dem anfordernden Verein an diesem Tag entstanden wären, wenn der Richter diese alternative Anreiseform (Bahn/Flug etc.) angenommen hätte.

Die alternativen Anreiseangebote der Vereine/Veranstalter an die Richter dürfen keine ungebührliche Sonderbelastung darstellen. Das heißt: Bei Anreisen mit Bahn/Flugzeug usw. der Richter, wird vorausgesetzt, dass der Veranstalter die Anfahrten des Richters vom/zum Zustiegsort/Ankunftsort des Richters zum Ausstellungsort von oder zu den öffentlichen Verkehrsmitteln mit Fahrer oder Taxi übernimmt.

Übernachtungskosten werden für Richter immer nur in den durch den Veranstalter ausgewählten Pensionen, Gasthöfen oder Hotels übernommen, wenn der angeforderte Richtereinsatz sich über 2 Tage beläuft (also Samstag und Sonntag; dann trägt der Veranstalter eine Übernachtung).

Weitere Kostenübernahmen für zusätzliche, durch den Richter veranlasste Übernachtungen verbieten die Gebühren- und Kassenordnungen der Vereine.

In den Zuchtschauausstellungen des IHV sind generell nur folgende Bewertungen zugelassen:

Babyklasse  12 Wochen bis 6 Monate

VV (vielversprechend) * OB (ohne Bewertung)

Jüngstenklasse 7-9 Monate               

SG (sehr gut) 1,2,3 * G (Gut) * GD (genügend) * NGD (nicht genügend) * OB (ohne Bewertung) Disq (Disqualifiziert)

Jugendklasse 9- 12 Monate        

SG (sehr gut) 1,2,3 * G (Gut) * GD (genügend) * NGD (nicht genügend) * OB (ohne Bewertung) Disq (Disqualifiziert)               

Junghundklasse 13-17 Monate  

SG (sehr gut) 1,2,3 * G (Gut) * GD (genügend) * NGD (nicht genügend) * OB (ohne Bewertung) Disq (Disqualifiziert)     

Offene Klasse ab 18 Monate                               

V (vorzüglich) 1,2,3 , SG (sehr gut) 1,2,3 * OB (ohne Bewertung)  Disq (Disqualifiziert)     

Veteranen ab   7 Jahre                        

V (vorzüglich) 1,2,3  * OB (ohne Bewertung)  Disq (Disqualifiziert)   

Championklasse  

V (vorzüglich) 1,2,3  * OB (ohne Bewertung)  Disq (Disqualifiziert)   

Ehrenklasse    

V (vorzüglich) 1,2,3  * OB (ohne Bewertung)  Disq (Disqualifiziert)   

Zuchtgruppe                                                    

V (vorzüglich) 1,2,3  * OB (ohne Bewertung)  Disq (Disqualifiziert)   

Für ausländische Richtereinsätze unserer Richter gelten die Richter- und Verhaltensrichtlinien unseres Dachverbandes welche Sie nachfolgend abrufen können:

Reglamento General de Jueces Caninos Internacionales

Normativa ACW

Beschlossen und verkündet in Moritzburg, OT Boxdorf den 01.12.2013

Ergänzt 29.11.2014 in Dresden

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