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CHIPKENNZEICHNUNG unserer Vierbeiner...

Geschäft, Lüge oder einfach notwendig? Die WAHRHEIT finden Sie hier:

Wir als Verband verlangen von unseren Mitgliedern ja nicht nur eine einfache Chipkennung Ihrer Zuchthunde und dann die spätere Erstellung eines Heimtierausweises (letzteres - also NUR die Ausstellung des Europäischen Heimtierauseweises durch den Tierarzt). Nein wir verlangen im Interesse einer gesunden und überwachten Hundezucht auch zahlreiche Untersuchungen, Befunde und tierärztliche Leistungen. Mit diesen tierärzlich notwendigen Untersuchungen wie Röntgen, Bestimmungen, Labor und Gutachten füllen die ehrlichen Hundezüchter doch offensichtlich die Schatulle der Tierärzte reichlich (ich kenne übrigens viele Tierärzte, die Mercedes E-Klasse oder Porsche fahren, aber ganz, ganz wenige oder eher keinen einzigen Tierarzt persönlich, der einen gebrauchten Polo fährt) bis ins Unermessliche. Aber offensichtlich war das der Interessenvertretung der Tierärzte nicht genug!

Es erfolgte und erfolgt teilweise immer noch eine gezielte Falschinformation der Tierärzte zum Thema Cipeinsetzung. Die Bundestierärztekammer verbreitete - leider ohne jede eigene Erklärung zur rechtlichen Unwirksamkeit dieser Vorlage - einen Beschluss vom 21. Oktober 2009 an Ihre Mitglieder, welcher lediglich dazu diente, die eigenen Tierärzte und uns als Hundehalter zu verunsichern.

Hundebesitzer liefen bei ihrem eigenen Tierarzt (im Vertrauen auf diese juristisch zwar perfekte, aber unwirksame Verlautbarung der Tierärztekammer) unbewusst in die Kostenfalle, in dem sie also bei Ihrem Tierarzt mehr als 15,00 Euro für die Chipeinbringung bezahlt haben.

Mit unserer Veröffentlichung haben wir verhindert, dass hier eine Lobby der Tierärzte die ehrlichen Hundehalter ungestraft abschöpfen kann.

Dieser Beschluss hat wie jeder andere Beschluß der Bundestierärztekammer rechtlich in Deutschland KEINERLEI Gesetzeskraft. Dieser Beschluss ist genauso viel wert wie ein Beschluss, den wir evtl. morgen mit einem von 7 Mitgliedern  gerade gegründeten Verein fassen würden, und dieser dann eine Petition an den Bundestag sendet, dass Hundehalter ab sofort 10.000,00 Euro Nachlass beim Kauf von Kombiautos erhalten, weil Sie diesen zusätzlichen Platz für Hunde brauchen... Sie sehen, es ist ein schlechter, aber leider wirksamer Witz...

Seit Ende 2009 kursieren Gerüchte und behaupten verschiedene Tierärzte felsenfest, dass nur noch Tierärzte den Microchip einbringen dürfen. Angeblich wäre die Chipeinbringung ein chirurgischer Eingriff. Uns war sofort klar, um was es ging: Der Hundehalter sollte weiter abgezockt werden!

Wenn Sie hier weiterlesen und das durch die Bundestierärztekammer an Ihre Mitglieder versende Informationsschreiben lesen, werden Sie verstehen, warum so viele Tierärzte dieser bewusst falschen Berichterstattung aufgessen sind.

BTK TranspEvtl. wollte Ihr Tierarzt Sie ja gar nicht falsch informieren? Auch wenn er Ihr Geld natürlich gern genommen hat. 

Also seien Sie nicht zu böse auf Ihren Tierarzt, suchen Sie künftig einfach nur die gesunde, kostensparende Alternative. Die seriös arbeitenden Vereine werden Ihre Zuchtwarte auf gesonderten Antrag befähigen, die Chipeinbringung bei der Wurfabnahme der Welpen vorzunehmen.

Die Zuchtwarte sind ja z.B. in unserem Verband verpflichtet, nur noch Wurfmeldescheine einzureichen, wenn alle Welpen einwandfrei indentifiziert, also gechipt sind.  Ein Teil unserer Zuchtwarte und Zuchtrichter sind befähigt, diese Chipeinbringung bei Wurfabnahme mit vorzunehmen. Dafür gilt es, einen Regelpreis von 15,00 Euro pro Welpenchipeinbringung zu beachten. Wir kennen allerdings auch Rechnungslegungen von Tierärzten, wo diese bis zu 69,00 Euro nur für diese Chipeinbringung (zzgl. gesonderter Kosten für Heimtierausweis, Ausstellung Heimtierausweis, Untersuchung, Auslesung des Chips usw.) berechnen. Da sind wir beim Ursprung der bewussten Erklärung der Interessenvertretung der Tierärzte gegen die Hundehalter und dem Grund für gezielt unterlassene komplette Informationen.

Die Bundestierärztekammer ist vorrangig nur ein  Vertreter der Interessen Ihrer Mitglieder, also der Interessen der Tierärzte. Sie ist KEINE Interessenvertretung der Tierhalter. Sie wird von den Tierärzten mittels Beiträgen finanziert. Die Interessenvertretung des Tierhalters spielt logischerweise keine übergeordnete Rolle.

Nehmen wir nun mal einen Wurf Labradore mit 11 Welpen. Beim Zuchtwart zahlt der Züchter für das Chipen 11 x 15,00 Euro zzgl. Wurfabnahme, Anfahrt usw.. Dazu kommen natürlich die ebenfalls notwendigen Behandlungskosten des Tierarztes, wie Erstimpfung, Untersuchung usw.. Aber dieser eine Kostenbereich bezieht sich halt auf 165,00 Euro. Nehmen wir vorstehend genannten Kostenfaktor an - kann dieser Posten beim Tierarzt bis zu 759,00 Euro kosten. Die Differenz zu Ungunsten des Tierhalters beläuft sich allein bei diesem angenommenen Beispiel auf bis zu 594,00 Euro, die hier wohl der Tierarzt kassiert!

Nun stellen Sie sich die unendlichen Würfe der organisierten und freien Züchter in Deutschland vor! Gehen wir nur mal rein theoretisch von nur 60.000 Welpen im Jahr aus (was viel zu weit unten angesetzt ist). Mit o.g. Muster sehen Sie, dass wir von munteren über 35.000.000,00 € (mindestens 35 Millionen EURO !!!!) reden.

Da ist es doch nicht so schlimm, mal etwas zu vergessen? ODER?

Auf Grund unseres Drängens, also u.a. eines offenen Briefes unserer Vorstandschaft  (der gleichlautend auch an die zu dieser Zeit zuständige Ministerin des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Frau Bundesministerin Ilse Aigner, gesendet wurde) haben wir uns an die Verantwortlichen der Bundestierärztekammer gewandt:  Auf Grund dieser energischen Nachfragen unseres Verbandes, sowie der Redaktion unserer Verbandszeitung, musste uns die Bundestierärztekammer mittlerweile nachfolgendes Zugeständnis machen und mitteilen:

BTK Antwort"... Zu Ihren Fragen kann ich Ihnen eine kurze und klare Mitteilung geben. Derzeit ist die Chipkennzeichnung durch Laien nicht verboten. Die Bundestierärztekammer hat nie etwas Gegenteiliges behauptet. ..."

Es macht uns stolz, diese Richtigstellung veröffentlichen zu können. Ihre Hunde dürfen also auch weiterhin von den befähigten Zuchtwarten, Gutachtern und Zuchtschaurichtern gechipt werden.

Sie erhalten dann die Aufkleber, die zum Microchip gehören und der Tierarzt Ihres Vertrauens, bei dem Sie den Heimtierausweis beantragen müssen, klebt diese einfach nach Auslesung des Microchips ein. Sie sparen so pro Hund bis zu 50,00 Euro!!! Wundern Sie sich also bitte nicht, wenn Ihr Tierarzt nicht begeistert ist. Wenn er Ihnen allerdings die Lüge vom "chirurgischen Eingriff" erzählen will, drucken Sie sich einfach diesen Artikel und die entsprechenden Grafiken aus. Unseren Mitgliedern senden wir gern einen Link mit entsprechenden .pdf-Daten nach gesonderter Anforderung zu. 

Wir hoffen, dass wir mit dieser Klarstellung tausende Hundehalter vor der Kostenfalle der Tierärzte, die diese evtl. sogar unwissend aufbauen, weil diese wiederum Ihrem eigenen Verein, der  Bundestierärztekammer vertraut haben, bewahren können. Wenn Sie schon in diese Kostenfalle getappt sind, sollten Sie Ihren Tierarzt unbedingt auf diese Falle ansprechen. Wir haben hier mit Absicht nicht von Betrug gesprochen. Wenn Sie allerdings auf Ihrer Rechnung für das reine Setzen des Transponderchips (inkl. Chip) mehr als 15,00 Euro finden, sollten Sie sich fragen, ob Sie künftig diese Serviceleistung nicht evtl. den befähigten Zuchtwarten oder Gutachtern überlassen wollen. Aber ACHTUNG: Nicht jeder Zuchtwart ist dazu befähigt. Wenn Sie mit Ihrem Tierarzt über diese Problematik reden, sollten Sie nicht vergessen:

Die Züchter sind (ob Sie das nun wollen oder nicht) - Geschäftspartner - der Tierärzte!    Sie sind keine Bittsteller!

Das sollten die Züchter endlich begreifen!

Eine abschließende Bemerkung sei uns aber noch erlaubt: Die Chipeinbringung durch einen Tierarzt ist natürlich durch dessen Haftpflichtversicherung (bei Fehlern) abgedeckt und dieser kann sicher schneller veterinärmedizinisch notwendige Maßnahmen ergreifen, wenn es bei der Transpondereinbringung wirklich einmal zu Komplikationen kommen sollte. In diesem Punkt stimmen wir in Teilen dem Beschluss der Herbst-Delegiertenversammlung der Bundestierärztekammer vom 21.10.2009 in der Begründung, Teilbereich 1 und 2 teilweise zu. Die letzte Entscheidung liegt natürlich bei Ihnen, dem Halter des Vierbeiners!

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