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Gesundheitslexikon E - K:

Diese Seiten sollen Ihnen u.a. die Abkürzungen in den rassespezifischen Befunden, den Durchführungsbestimmungen und Formularen des IHV leich verständlich erklären.  Empfehlungen für geplante Zuchtverpaarungen geben. Diese Seite ist nie fertig. Sie wird ständig aktualisiert, wir erheben daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten Sie die von Ihnen gesuchten Informationen, welche Sie gern auch über das Suchfeld suchen können nicht finden fragen Sie bitte Ihren Zuchtwart oder den Zuchtbeirat.

ED Ellbogendysplasie: ist ein chronisch verlaufender Krankheitskomplex des Ellbogengelenks schnellwüchsiger Hunderassen. Die ED stellt eine vererbte Entwicklungsstörung des wachsenden Skeletts dar welche vorrangig bei größeren Hunderassen auftritt. Hohes Körpermassewachstum und Fütterungsfehler sind weitere begünstigende (prädisponierende) Faktoren.

Die ED Erkrankung beginnt in der späten Wachstumsphase bei vier bis acht Monate alten Jungtieren mit einer schmerzhaften Veränderung des Gelenks und der gelenkbildenden Knochenteile (Osteoarthrose) mit Lahmheit. Der Bewegungsumfang des Ellbogengelenks ist eingeschränkt. Frühzeichen sind Steifigkeit am Morgen oder nach Ruhepausen. Die Krankheit schreitet lebenslang fort und ist nicht heilbar, eine weitgehende Schmerzfreiheit kann aber in vielen Fällen erreicht werden. Die erkrankten Tiere werden durch Lahmheit im Bereich der Vordergliedmaße auffällig. Es besteht hierbei eine Mischform aus Hangbein- und Stützbeinlahmheit, häufig kommt es zu einer Wegführung des Unterarmes und der Pfote von der normalen Achse der Gliedmaße (Abduktion) sowie einem Heranziehen des Ellenbogens an den Körper (Adduktion), wobei die Gliedmaße eingedreht wird. Bei der klinischen Untersuchung kann häufig eine vermehrte Füllung der Gelenkkapsel festgestellt werden, das Gelenk ist meist schmerzhaft und teilweise können Knirsch Geräusche wie Pseudokrepitationen ausgelöst werden. Diese Krankheit tritt meist nur bei größeren Hunderassen auf. Die Zuchtbuchbestimmungen des IHV verlangen daher die Gutachten zum ED Status der Zuchthunde logoischer Weise für alle Zuchthunde und Hunderassen die mit Widerristhöhe ab 45 cm ausgewiesen sind. Für die Rassehunde unter 45 cm, welche auffällig geworden sind werden diese Statuse in den Durchführungsbestimmungen der ZBB des IHV festgelegt und sind unter den rassespezifischen Befunden dieser Seite nachlesbar.

Quelle und weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Ellbogendysplasie

ED : Ellenbogendysplasie kann heute bei allen Elterntieren mittels Röntgengutachten festgestellt und somit in der verantwortungsvollen Zucht fast vollständig ausgeschlossen werden. Für die Feststellung und Begutachtung der ED wurden internationale Standarts festgelegt. ED wird in verschiedenen Vereinen unterschiedlich ausgewiesen. Einige Vereine, wie der IHV, weissen die Befunde für Rechts und Links getrennt auf. Andere Vereine schreiben nur einen Befund (dann immer den schlechteren Befund) in die Zuchtpapiere. Der Befund wird angeben in:

ED Grad: 0 = arthrosefrei; 1 = leichte Arthrose; 2 = mittelgroße Arthrose; 3 = schwere Arthrose bzw. Primarläsion wie LPA, FPCK, OCD

Die Zuchtverpaarung soll im Idealfall 0 / 0 sein. Kombination 0/1 ist ebenfalls sehr gut, Kombination 1/1 oder 0/2 ist zwar laut ZBB für einige Rassen noch zulässig sollte aber bei größeren Populationen vermieden, künftig ausgeschlossen, später gar untersagt werden. In einigen Populationen und Rassegruppen müssen jedoch Zugständnise gmacht werden um viel schlimmere Zuchtfehler ausmerzen zu können. Die endgültige Entscheidung über diesbezügliche Verpaarungen trifft ja der Zuchtausschuss.

Ektropium: Unter Ektropium versteht man eine erworbene Fehlstellung des Augenlides mit einer Auswärtsdrehung. Meistens handelt es sich hierbei um das Unterlid. Quelle und weitere Informationen: wikipedia.org

Entropium: Das Entropium (auch als Rolllid bezeichnet) ist eine Fehlstellung des Augenlids, meist des unteren. Das Lid ist einwärts gekehrt, so dass die Wimpern auf der Hornhaut schleifen, was Trichiasis genannt wird. Quelle und weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Entropium

Fukosidose:  Die Fukosidose ist eine autosomal rezessiv vererbte Erkrankung des Hundes (v. a. English Springer Spaniel), die tödlich verläuft. Bei den betroffenen Tieren lagern sich fukosehaltige Glykolipide, Glykopeptide oder Oligosaccharide in Zellen verschiedener Organe ab, weil sie durch die Alpha-L-Fukosidase nicht gespalten werden. Die Ablagerungen finden sich neben Lymphknoten, Pankreas, Leber, Niere, Lunge und Knochenmark vor allem im Gehirn und Nervengewebe. Dies verursacht schwere neurologische Symptome, z. B. unkoordinierte Bewegungsabläufe, Verlust von Erlerntem, mentale Desorientierung, unterschiedliche Grade der Depression, Sehbeeinträchtigung, scheinbare Taubheit und Schluckbeschwerden. Die Hunde haben oft ein raues, trockenes Haarkleid und sind meist nicht fortpflanzungsfähig. Zusätzlich verlieren erkrankte Hunde an Gewicht und erbrechen ihre Nahrung.  Neugeborene zeigen keine klinischen Symptome, da sich diese erst im Alter von 4–24 Monaten (bis 4 Jahren) manifestieren. Die Erkrankung verläuft chronisch progressiv mit tödlichem Ausgang. Erkrankte Hunde werden meist aufgrund der fortschreitenden Beschwerden euthanasiert.  Die molekulargenetische Untersuchung erlaubt eine verlässliche Diagnose bereits im Welpenalter. Klinisch unauffällige gesunde Träger der Genmutation können so identifiziert werden. Die Träger sollten nicht miteinander verpaart werden, um die eventuelle Geburt kranker Tiere zu vermeiden und um das Vorkommen dieser Krankheit in der betreffenden Rasse zu reduzieren. Quelle und weitere Informationen:  http://www.idexx.de

Globoid Zell Leukodystophie: die Infos wurden unter "K" bei"Krabbe-Krankheit" hinterlegt.

HD - Hüftdysplasie: oder Hüftgelenksdysplasie (HD) ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks. Betroffen sind sämtliche Hunderassen, wobei großwüchsige Rassen das Krankheitsbild besonders häufig ausbilden. Erstmals diagnostiziert wurde sie am Deutschen Schäferhund und wird daher fälschlicher hauptsächlich mit dieser Rasse in Verbindung gebracht, obwohl mittlerweile andere Rassen stärker betroffen sind. Die Häufigkeit des Vorkommens (Prävalenz) beträgt je nach Rasse vier bis etwa 50 Prozent. Die HD ist zu großen Teilen genetisch bedingt, weshalb der IHV die HD-Untersuchung mit entsprechendem Ergebnis für viele Rassen zur endgültigen Zuchtzulassung fordert. Da falsche Ernährung und Haltung die Entstehung und das Fortschreiten der Krankheit begünstigen können, handelt es sich um ein multifaktorielles (von vielen Faktoren abhängiges) Geschehen. Klinisch zeigt sich die HD in zunehmender Bewegungseinschränkung und Schmerzhaftigkeit, die infolge der krankhaften Umbauprozesse am Hüftgelenk (Coxarthrose) entstehen. Im fortgeschrittenen Stadium kann nur die Entfernung des Hüftgelenks mit oder ohne Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks eine deutliche Verbesserung herbeiführen. Ist dies nicht möglich, lässt sich durch eine dauerhafte Schmerztherapie häufig lange eine ausreichende Lebensqualität aufrechterhalten. Quelle und weitere Informationen über: wikipedia.org (hd)

Hypotherose: Unter einer Hypothyreose versteht man eine mangelnde Versorgung des Körpers mit den Schilddrüsenhormonen Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4). Meist ist eine Unterfunktion der Schilddrüse dafür verantwortlich. Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse läuft der Stoffwechsel des Körpers langsamer ab als normal. Die Folgen sind geringere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Die Erkrankung wird in der Regel anhand von Blutuntersuchungen nachgewiesen und ist gut behandelbar. Das Gegenteil, eine Überversorgung mit Schilddrüsenhormonen, wird als Hyperthyreose bezeichnet. . Quelle und weitere Informationen über:wikipedia.org und http://www.airedale-kft.de/Gesundheit/Schilddrusen-Unterfunktion/schilddrusen-unterfunktion.html

Für die Buchstaben J und L sind derzeit noch keine Informationen hinterlegt. 

Krabbe-Krankheit: (Globoidzellen-Leukodystrophie). Bei der Globoidzellen-Leukodystrophie handelt es sich um eine Lipidspeicherkrankheit mit fortschreitender Degeneration der weißen Substanz des ZNS. Die Ursache für die Erkrankung liegt in einem genetisch bedingten Mangel des Enzyms Galaktozerebrosid-Betagalaktosidase. Dieses Enzym ist verantwortlich für den lysosomalen Stoffwechsel bestimmter Galaktolipide. Aufgrund des Enzymmangels kommt es zur Ablagerung dieser Lipide im ZNS vor allem in den mehrkernigen Riesenzellen (Globoidzellen). Klinisch manifestiert sich die Globoidzellen-Leukodystrophie bei betroffenen Hunden im Alter von 1-3 Monaten, beginnend mit einer Ataxie und Parese der Hinterhand. Im Verlauf der Entwicklung kommt es zur Muskelatrophie und zur neurologischen Degeneration; aufgrund fehlender Behandlungsmöglichkeiten werden die betroffenen Tiere meist spätestens im Alter von 10 Monaten euthanasiert. Die Erkrankung folgt dem autosomal-rezessiven Erbgang, d.h. nur wenn ein Hund je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhält, wird er erkranken. Träger, d.h. Tiere mit nur einem kranken Gen, erkranken hingegen nicht und können mit Hilfe klinischer Untersuchungsmethoden nicht erkannt werden. Quelle und weitere Informationen: http://www.laboklin.de/pages/html/de/tiergenetik/erbkrankheit_hund/hund_krabbe_krankheit.htm

Kupferspeicherkrankheit: Der Kupfer-Toxikos liegt eine Störung des Kupferstoffwechsels zugrunde, wodurch es zu einer Akkumulation von Kupfer in der Leber kommt. Betroffene Hunde wurden bislang durch Leberbiopsie und quantitative Messung des Kupfergehalts in der Leber isoliert. Diese Untersuchung kann jedoch erst ab dem Alter von etwa einem Jahr durchgeführt werden und zeigt nur kranke Tiere an. Träger, die klinisch gesund sind und die Erkrankung weitervererben, können auf herkömmliche Art nicht erkannt werden. Quelle und weitere Informationen: 
http://www.laboklin.de/pages/html/de/tiergenetik/erbkrankheit_hund/hund_kupferspeicherkrankheit.htm

 

 

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