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Gesundheitslexikon R - Z:

Diese Seiten sollen Ihnen u.a. die Abkürzungen in den rassespezifischen Befunden, den Durchführungsbestimmungen und Formularen des IHV leich verständlich erklären.  Empfehlungen für geplante Zuchtverpaarungen geben. Diese Seite ist nie fertig. Sie wird ständig aktualisiert, wir erheben daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten Sie die von Ihnen gesuchten Informationen, welche Sie gern auch über das Suchfeld suchen können nicht finden fragen Sie bitte Ihren Zuchtwart oder den Zuchtbeirat.

RD Retinadysplasie:  Es handelt sich um eine Fehlentwicklung der Netzhaut. Es werden drei Formen unterschieden. Die am schwächsten ausgeprägte Form besteht aus Netzhautfalten und wird als multifokale RD (RD 1) bezeichnet. Unter geografischer RD (RD 2) versteht man unregelmäßige Flächen abnorm entwickelter Netzhaut. Die schwerwiegendste Form stellt die totale RD (RD 3) dar, wobei es zu einer totalen Netzhautabhebung kommt. Die multifokale RD (RD 1) ist klinisch unauffällig und wird nur mittels Ophthalmoskop festgestellt (Betrachtung des Augenhintergrunds mittels Augenspiegel). Die Auswirkung auf das Sehvermögen ist gering. Bei der geografische RD (RD 2) kann, je nachdem, wie groß die betroffenen Areale der Netzhaut sind, das Sehvermögen erheblich eingeschränkt sein und in seltenen Fällen zur Erblindung führen. Die totale RD (RD 3) geht mit vollständiger Erblindung einher.  Weitere Infos unter: http://www.augentierarzt.at/akvo/rd.htm

Für den Buchstaben S sind derzeit noch keine Informationen hinterlegt. Wir freuen uns aber über Ihre Vorschläge.

Taubheit: Aggressivität als Folge einer Ertaubung und daraus resultierender Verunsicherung wurde verschiedentlich erwähnt, ist aber aufgrund eigener Erfahrungen ein seltenes Problem. Tiere mit spät auftretender, erworbener Taubheit (z. B. Altersschwerhörigkeit) passen sich in der Regel problemlos ihrer verminderten Sinnesleistung an. Allerdings sollten bei tauben Hunden Vorkehrungen zur Verhinderung von Autounfällen oder Bissverletzungen getroffen werden, denn sie neigen dazu, leichter zu erschrecken, beispielsweise wenn sie unerwartet berührt werden. Grundsätzlich scheint Taubheit auch nicht zu anderen Verhaltensstörungen zu führen. Durch die damit zusammenhängende Störung des Gleichgewichtssinns können taube Hunde meist nicht schwimmen oder zeigen andere Störungen in der Motorik. Relativ häufig zeigen sich auch innerartliche soziale Probleme durch die eingeschränkte Kommunikationswahrnehmung. Eine der grössten Herausforderungen in der Erziehung ist aber zweifelsohne, einen zuverlässigen Appell aufzubauen. Das Hauptproblem bei der Taubheit liegt in ihrer Erblichkeit. Aufgrund dem Ruf nach gesünderen Hunderassen und speziell der Diskussion um die so genannten Qualzuchten, wurde in den letzten Jahren auch dem Hörvermögen des Hundes vermehrte Aufmerksamkeit geschenkt und es folgten konsequenterweise Forderungen nach verbesserten diagnostischen und züchterischen Massnahmen, um das Problem von vererbter Schwerhörigkeit und Taubheit in den Griff zu bekommen. Quelle und weitere Infos: http://www.kleintiermedizin.ch/hund/taubheit/index.html

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