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erziehungHundeausbildung im IHV:

Im Gegensatz zu anderen, freien, rein auf die Zucht orientierten Hundeverbänden, hat die Ausbildung in der Organisationsstruktur des IHV einen hohen Stellenwert.

Aufgrund dieser Struktur ist es möglich, Menschen und Hunde zentralisiert auszubilden und diese Ausbildung auch zentral zu steuern, was wohl der wichtigste Punkt im gesamten Ausbildungsverfahren ist.

Ausgehend von einer Stelle – unserem Ausbildungszentrum – wird für alle die gleiche festgeschriebene Form der Ausbildung angeboten und es werden immer die exakt gleichen Inhalte vermittelt. Dazu haben wir Dozenten im Einsatz, die spezielle Fachgebiete abdecken. So ist auch gewährleistet, dass die gesamte Ausbildung immer auf dem neuesten Stand ist.

S elbstredend wird Ihr Ausbilder (z.B. der Staffelführer in der Suchhundestaffel des IHV) immer direkt auf Sie und Ihren Hund eingehen. Sensibel auf Ihre Mensch-Hund-Beziehung achten und eine direkt auf Sie und Ihren Vierbeiner abgestimmte Ausbildung vornehmen. Die Ausbilder, Trainer und Leistungsrichter, Gutachter des Verbandes sollen aber eben nicht, heute mal so, morgen mal so, Ihren Hund bewerten und ausbilden. Nein die Ausbildung erfolgt entsprechend dem Qualitätsmanagement und nach den Vorgaben der Ausbildungsinhalte des Ausbildungszentrums des IHV.

Wir distanzieren uns in der Ausbildung ganz deutlich von Vorgaben, die heute nicht mehr zeitgemäß sind, aber leider trotzdem noch oft als "anerkannt" bezeichnet werden.

Unsere Prüfungsordnungen entsprechen den Vorgaben der ACW, zum Teil angelehnt an die FCI. Allerdings modifiziert und an die Sprache der heutigen Zeit und die Bedürfnisse von Hund und Hundeführer angepasst.

Dies heißt im Einzelnen:

Die kasernenhofähnliche und oftmals belustigende Sprache in den verschiedensten Prüfungsordnungen und Richteranweisungen anderer Verbände haben wir aus unserem Repertoire verbannt.

Z.B. haben folgende „Prüfungsanforderungen“ wohl kaum etwas in einer Prüfungsordnung verloren:

  • "Der Hund hat freudig zu folgen…"
  • "Der Hundeführer steht sportlich da…" etc…

Gibt es dazu Zeichnungen, Fotos in den Prüfungsordnungen? Wie soll denn ein Richter objektiv einschätzen ob der 95kg schwere Mann sportlich da steht?

Alleine die Aussagen sind unsinnig und haben in unserer Ausbildung nichts verloren.

W eiterhin steht der Hund im Vordergrund und nicht die Profilierungssucht der Hundehalter!

Das bedeutet auch, dass es natürlich erwünscht ist, einem Tier, das fast ausschließlich über Körpersprache kommuniziert, ebensolche Hilfestellung z.B. in der Begleithundeausbildung und –Begleithundeprüfung zu geben.

Es erschließt sich niemandem, weshalb ein Verbot dieser Hilfestellung zu Punktabzug führen soll - im Gegenteil: bei den Prüfungen im IHV führt zum Punktabzug, wenn man sich seinem Hund durch Sichtzeichen nicht eindeutig mitteilt!

Ebenso stellen wir ständig fest, dass die so genannten "Begleithunde" ausschließlich nur auf dem Hundeplatz "funktionieren"!

Woanders, also im täglichen Leben und dem normalen sozialen Umgang treten aber oft gerade diese Hunde hingegen unglaublich unerzogen auf.

Wozu soll dann diese in den bezeichnenden Verbänden durchgeführte unsägliche "Begleithunde-Ausbildung" gut sein?

Doch nur als Vorstufe zu weiteren "Ausbildungen", die auch wieder nur auf einem (umzäunten) Platz unter Zwanganwendung stattfinden.

H ierzu beziehen wir eindeutig Position:

1. In der Ausbildung im IHV steht die Alltagstauglichkeit im Vordergrund – auch in den Prüfungen, deshalb werden z.B. Begleithundeprüfungen des VDH und seiner angeschlossenen Vereine nicht anerkannt.

2. Ausbildungen, wie der immer noch gerne als "Schutzdienst" bezeichnete Teil der IPO, sind im IHV verboten.

3. Würgehalsbänder, Stachelhalsbänder (Korallen), Elektrohalsbänder, Sprühhalsbänder, sonographische Halsbänder, zwingende Führgeschirre ("Gentle Dog") und ähnliches sind verboten und werden weder in der Ausbildung, noch auf Ausstellungen, noch auf Prüfungen geduldet.

4. Artgerechte Erziehung ist vorgeschrieben.

5. Führgeschirre sind ausdrücklich erwünscht!

6. Die Gabe von Sichtzeichen in der Ausbildung ist zwingend vorgeschrieben, Hörzeichen können unterstützend eingesetzt werden.

7. Leinenruck ist kein Ausbildungsmittel, sondern Schwäche des Hundeführers.

8. Ausreichendes theoretisches Wissen des Hundehalters ist die wichtigste Voraussetzung zum Halten, Ausbilden und Führen eines Hundes!

Die gesamten Ausbildungsangebote unseres Ausbildungszentrums finden Sie ausführlich in unserem Ausbildungsportal unter der entsprechenden Seite des Ausbildungszentrums.

Die Richtlinien zur Umsetzung der Ausbildung werden gesondert veröffentlicht.

Teile davon finden Sie jetzt schon unter www.ausbildungszentrum-ihv.de bzw. in unserem neuem Ausbildungsportal

 

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